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Board of Peace - Donald Trump

Das Board of Peace ist keine typische internationale Organisation, da Donald Trump die Organisation einseitig beherrscht, quasi keiner Kontrolle unterliegt und da die Organisation sich auch bewusst als Gegenpol zu den Vereinten Nationen versteht. Daraus ergibt sich, dass eine kurze Einleitung angebracht erscheint.

 

Entstehungsgeschichte

1. Ursprung im Gaza-Konflikt (2023–2025)

  • Nach dem Gaza-Krieg ab Oktober 2023 begannen internationale Diskussionen über eine neue Verwaltungs- und Sicherheitsstruktur für Gaza.
  • Tony Blair schlug im August 2025 erstmals eine internationale Verwaltung vor.
  • Donald Trump präsentierte im September 2025 einen eigenen Plan, der teilweise von Israel und Hamas akzeptiert wurde.

2. UNO-Resolution 2803 (17. November 2025) Der UN-Sicherheitsrat verabschiedete Resolution 2803, die:

  • die Einrichtung des Board of Peace begrüßte,
  • ihm eine Rolle bei der Rekonstruktion des Gazastreifens zuwies,
  • und eine temporäre internationale Stabilisierungstruppe autorisierte.
  • Diese Resolution war die formale internationale Grundlage des Projekts.

3. Politische Vorbereitung (Oktober 2025 – Januar 2026)

  • Am 12. Oktober 2025 erklärte Trump nach Gesprächen mit palästinensischen Vertretern: „Der Krieg ist vorbei“ und kündigte die schnelle Bildung des Boards an.
  • Anfang Januar 2026 wurde bekannt, dass Nikolay Mladenov als Generaldirektor vorgesehen ist.
  • Am 14. Januar 2026 begann Phase 2 des Gaza-Friedensabkommens, und die USA verschickten die ersten Einladungen an verschiedene Staaten.

4. Öffentliche Ankündigung (15. Januar 2026) Trump verkündete auf Truth Social:

  • „THE BOARD OF PEACE has been formed“ und bezeichnete es als das „größte und prestigeträchtigste Board aller Zeiten“
  • Gleichzeitig kündigte er an, die Mitglieder bald zu benennen.

5. Internationale Einladungen (17.–21. Januar 2026) Zahlreiche Staats- und Regierungschefs erhielten persönliche Einladungen, darunter:

  • Argentinien, Türkei, Albanien, Kanada, Israel, Ägypten, Saudi-Arabien und andere
  • Einige Länder sagten sofort zu, andere reagierten zögerlich oder lehnten ab.
  • Kanada wurde später wieder ausgeladen.

6. Offizielle Gründung in Davos (22. Januar 2026) Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos fand die Unterzeichnung der Gründungsurkunde statt.

  • Vertreter von 19 Staaten unterschrieben die Charta.
  • Trump leitete die Zeremonie persönlich.
  • Israel blieb fern, da die Schweiz angekündigt hatte, einen ICC-Haftbefehl gegen Netanyahu vollstrecken zu müssen.

7. Struktur und Machtverteilung Trump wurde in der Charta als Vorsitzender auf Lebenszeit festgeschrieben.
Nur er kann:

  • Mitglieder einladen,
  • Nachfolger bestimmen,
  • Unterorganisationen schaffen oder auflösen,
  • Änderungen der Charta genehmigen.
  • Staaten können nur durch Zahlung von 1 Milliarde US-Dollar eine dauerhafte Mitgliedschaft erhalten.

 

Pro und Kontra

Kriterium Argumente Pro Argumente - Contra
Grundidee Könnte ein sichtbares politisches Signal für Friedensbemühungen setzen Kritiker sehen die Idee als vage, unklar definiert oder politisch motiviert
Diplomatie Möglichkeit, alternative diplomatische Kanäle zu schaffen Gefahr, etablierte diplomatische Strukturen zu umgehen oder zu schwächen
Effizienz Könnte Entscheidungswege verkürzen und schneller reagieren Risiko von Intransparenz und mangelnder institutioneller Kontrolle
Personal & Erfahrung Chance, erfahrene Verhandler oder Experten einzubinden Befürchtung, dass politische Loyalität wichtiger wäre als Fachkompetenz
Internationaler Impakt Könnte als Zeichen von Dialogbereit-schaft wahrgenommen werden Andere Staaten könnten das Gremium als einseitig oder parteiisch betrachten
Sicherheitspolitik Unterstützer sehen darin eine Alter-native zu militärischen Eskalationen Kritiker zweifeln an der realen Wirksamkeit bei komplexen Konflikten
Symbolik Kann innenpolitisch als Friedensinitiative präsentiert werden Gefahr, dass es eher symbolisch bleibt und wenig konkrete Ergebnisse liefert
Flexibilität Unabhängiges Gremium könnte kreativer und unkonventioneller agieren Fehlende institutionelle Einbindung könnte zu Konflikten mit bestehenden Behörden führen
Innenpolitischer Impakt Unterstützer sehen es als Führungsstärke und Vision Kritiker sehen es als politisches Branding statt als funktionales Instrument
Tranzparenz Könnte klare Kommunikations-strukturen schaffen Risiko von intransparenten Entscheidungsprozessen und mangelnder Rechenschaftspflicht
Kosten & Ressourcen Könnte kostengünstiger sein als militärische Einsätze Kritiker befürchten ineffiziente Nutzung von Ressourcen ohne messbaren Nutzen
Legale Basis Könnte flexibel gestaltet werden Unklarheiten über Zuständigkeiten, Mandat und rechtliche Verankerung
Öffentliche Wahrnehmung Unterstützer sehen es als Friedensprojekt Kritiker sehen es als politisches Instrument zur Imagepflege
Langzeiteffekte Könnte langfristig neue diplomatische Traditionen etablieren Gefahr, dass es nach Regierungswechseln wieder verschwindet oder wirkungslos bleibt



Wikipedia Kurzinformation

Der Friedensrat (englisch Board of Peace) ist ein vom US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump gegründetes und persönlich auf Lebenszeit geführtes zwischenstaatliches Gremium, dessen erklärter Zweck darin besteht, „Stabilität zu fördern, eine verlässliche und rechtmäßige Regierungsführung wiederherzustellen und dauerhaften Frieden in von Konflikten betroffenen oder bedrohten Gebieten zu sichern“.

Link: BoP

Offizieller Web-Site

Gründungsresolution des Board of Peace N° 1 - 22.01.2026 in englischer Sprache

CBSS map

Mitgliedsstaaten, unentschiedene, eingeladene und ablehnende Staaten

Mitglieder und Kandidaten Eingeladen
Noch nicht entschieden
Einladung abgelehnt
Argentinien Australien Deutschland
Armenien Brasilien Frankreich
Azerbaijan China Irland
Bahrain Finnland Italien
Bulgarien Griechenland Norwegen
Indonesien Indien Slovenien
Jordanien Japan Spanien
Kasachstan Kambodscha Schweden
Katar Kroatien Vereinigtes Königreich
Kosovo Neuseeland  
Marokko Niederlande Ausgeladen von Trump
Mongolei Österreich Kanada
Pakistan Oman  
Paraguay Polen  
Saudi Arabien Portugal  
Turkei Romänien
Ungarn Russland  
United Arab Emirates Schweiz  
USA Singapore  
Usbekistan Südkorea  
  Thailand  
Absicht Teilnahme bestätigt Tschechien
Ägypten Ukraine  
Albanien Vatikan  
Israel Zypern  
Kuwait Europäische Union  
Vietnam    
Weißrussland    

Stand:31.01.2026

 


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